In diesem Frühjahr muss man als autofahrer besonders aufmerksam sein. Gerade auf Landstraßen herscht wieder reger Wildwechsel. Durch den strengen Winter sind kaum Futterpflanzen für das wild nachgewachsen, daher sind die tiere gezwungen sich auf ihrer Nahrungssuche mehr zu bewegen. Leider führt ihr Weg auch über Straßen, was sie zu einer erheblichen Gefahr für uns Autofahrer macht.
Im Jahr 2009 sind in Deutschland eine viertel Million wildunfälle registriert worden. Dabei sind 3.000 Menschen verletzt und sogar 27 getötet worden….von den Tieren ganz zu schweigen. Dabei sind viele Wilunfälle zu vermeiden.
Die erste Regel lautet “runter vom Gas”! Dies gilt besonders für die Landstraßen, da sich hier 60% der Unfälle ereignen. Schon eine Reduzierung der Geschwindigkeit um 20 km/h kann über Crash oder kein Crash entscheiden. Das entscheidene dabei, und das lernt man ja bereits in der Fahrschule, ist der Bremsweg! Der ADAC hat errechnet, dass eine Reduzierung von 100 km/h auf 80 km/h bei einem Bremsweg von 60 Metern reicht, um das Auto noch rechtzeitig zum Stehen zu bringen.
Taucht vor Einem ein Wild auf, so heißt es bremsen aber das Auto unbednigt in der Spur halten! Denn ein Ausweichmanöver kann Einen entweder in den Graben manövrieren oder in den Gegenverkehr und die Folgen können meist für die Insassen weit aus schlimmer sein. ein Zusammenprall mit dem Tier muss also im Zweifel in Kauf genommen werden.
Ist es zu einem wildunfall gekommen, heißt es Ruhe bewahren, das Tier nicht anfassen und die Polizei anrufen. denn um den Schaden bei der Kaskoversicherung einzureichen, braucht man eine Bescheinigung der Polizei.


November 21st, 2010 on 6:18 pm
Super cooler Blog!