Nun hat auch die Autozeitung einen Test für Autobatterien durchgeführt, das Ergebnis möchte ich hier kurz präsentieren:

Man sagt eine Autobatterie halt etwa vier bis sechs Jahre, da sie dann sehr gerne mit Einbruch des Winters schlapp machen, wurde nun mal geschaut, was der Markt denn so für Autobatterien bereit hält und welchen Belastungen die angebotenen Produkte stand halten. Der Grund, wieso gerade zur kalten Jahreszeit so viele Batterien schlapp machen in dadurch zu begründen, dass die chemischen Prozesse langsamer ablaufen und ältere Batterien somit weniger Strom zur Verfügung stellen. Bei einer sog. Tiefenentladung, die auch gerne im Winter vorkommt, ist die Autobatterie meist von hier auf jetzt Tod, Herzversagen. Man kann schon hören, wenn die Autobatterie den geist aufgibt, denn dann macht der Anlasser ein kraftloses Geräusch.

Wenn es nun darum geht, eine neue Batterie für das Auto zu finden, sollte natürlich auf die Einbaugröße der Batterie geachtet werden, aber auch auf die Anforderungen, die der Hersteller des Autos, denn so große Batterien können Schäden an der Lichtmaschine und der Elektronik anrichten und zu kleine Batterien sind schnell überfordert.

Für den Test wurden sowohl Marken- als auch No-Name-Produkte ausgewählt, insgesamt wurden acht verschiedene Autobatterien für den Test gekauft. Die Batterien hatten eine Kapazität von 70 bis 72 Amperstunden, solche Batterien werden häufig in Klein- und Kompaktwagen eingesetzt, wie z.B. dem VW Golf oder dem Opel Astra.

Testphase 1: Die Kühlkammer

Die Batterien wurden in eine Kühlkammer gegeben, um zu prüfen wie die Batterien bei Tiefenentladung reagieren. Keine der getesteten Batterien erreichte nach der vollständigen Entladung die angegebene Nennkapazität. Die Exide-Batterie und die Moll konnten sich als einzige der Nennkapazität von 66 bzw. 64 Amperstunden nähern, der Verlierer dieser Runde war die Arktis, die auf lediglich 54% bzw. 38 Amperstunden kam, dabei lies alleine der Name alleine hier schon etwas mehr erwarten… ;-)

Testphase 2: Die Kaltstartprüfung

Die Batterien wurden in einer Kühlkammer quasi über Nacht (12 stunden) gelagert, um sie dann mit einem Kaltstart zu wecken. Der Sieger in dieser Diziplin war die Sonnenschein-Batterie, sie leistete direkt 36 Amperstunden, womit immerhin noch 16 Motorstarts möglich waren. Auch die Batterie von Moll schnitt mit 14 Starts ziemlich zufrieden stellend ab. Auch hier war die Arktis wieder das Schlusslicht.

Testphase 3: Der Ausdauertest

Der Ausdauertest simuliert einen doch recht häufigen Fehler, den Autohalter machen können, nämlich das Licht an lassen oder das Radio bei abgeschalteten Motor dudeln lassen. Am schlechtesten hat bei diesem Text die Artkis abgeschlossen. Gewinner war auch hier die Sonnenschein, gefolgt von der Autobatterie von Max Bahr, Bosch Silver S4, Perion und der Varta Blueline. Die Arktis gab ganze zwei Stunden vor den anderen auf.

Man kann mit der richtigen Pflege der Autobatterie deren Leben verlängern! Wie das geht wurde bereits hier im Blog beschrieben.

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