Draußen schneit es und die Straßen werden zur Eisfläche, da sich der Schnee verdichtet oder Tauwasser direkt wieder gefriert. Kann man nicht drum herum und das Auto bei diesen Bedingungen stehen lassen, dann sollte man sich schon einmal mit möglichen gefährlichen Situationen auseinandersetzen. Einige Automobil-Clubs bieten auch extra Fahrtraining für die kalte Jahreszeit an. Neben dem Lernen des sicheren Umgangs mit dem eigenen Auto bei Glätte, macht dieses Training auch einfach Spaß, weil man auch mal Grenzen ausloten bzw. überschreiten kann.

Hier soll nun kurz erklärt werden, wie man bei Eis richtig bremst:

  1. Sofort den Fuß vom Gaspedal nehmen, auskuppeln und bremsen. Dies gilt für Autos mit Schaltgetriebe und Automatikgetriebe gleichermaßen.
  2. Gefühlvolles Gegenlenken kann hilfreich sein. Hierbei aber unbedingt darauf achten, wie das Auto reagiert. Denn stellt man die Räder ausversehen quer, so können ABS und ESP nicht mehr richtig greifen, da sie durch die untypische Radstellung verwirrt sind.
  3. Spürt man das Ruckeln des ABS in den Pedalen, sollte man fest auf die Bremse treten und dem System vertrauen.
  4. Bei Fahrzeugen ohne ABS sollte man in kurzen Intervallen bremsen, so verhindert man ein Schleudern.
  5. Wichtig: Auch wenn man sieht, dass man einen Aufprall mit einem anderen Auto oder der Leitplanke nicht mehr verhindern kann, sollte man in jedem Fall den Fuß auf der Bremse lassen. Um sich als Passagier vor Verletzungen zu schützen, sollte man sich möglichst aufrecht und fest in den Sitz pressen….Augen zu und durch!

Bild: Hartmut910 / pixelio.de

Das könnte Sie auch interessieren: