Die Kraft der zwei Herzen, auch die C-Klasse bekommt ein Fahrzeug mit Antriebsdoppler. Der Mercedes C 350 PHEV wird sowohl von einem Benzinmotor als auch einem E-Motor angetrieben.

C 350 PHEV von Mercedes – Sprit sparen mit einem Plug-in-Hybriden

Bereits in der S-Klasse hat Mercedes seinen ersten Plug-in-Hybriden vorgestellt. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein elektrischer Antrieb, der den Verbrennungsmotor nicht ersetzt, sondern nur ergänzt. Das Besondere, Plug-in-Hybride verfügen über einen Steckdosenanschluss, einfache Hybride nicht.

Der C 350 PHEV ist somit der zweite Plug-in-Hybride von Mercedes, diesmal aber in der C-Klasse. Vorgestellt wird das Fahrzeug erstmals auf der Motorshow in Detroit, die im Januar ihr Tore für Besucher und Fachpublikum öffnet.

Ab März soll der C 350 sowohl als Limousine als auch als Kombi in den Vertrieb gehen. Grund genug, vor ab einen Blick auf ihn zu werfen.

Der C 350 PHEV – Was bringt er auf die Straße

Sprit sparen ist das eine, Reichweite und eine zügige Fahrt das andere. Bei reinen Elektroautos ein Problem. Da bei einem Plug-in-Hybriden beide Antriebssysteme Hand in Hand arbeiten, hat der C 350 PHEV diesbezüglich keine Nachteile.

Der Benziner leistet als 2,0 Liter Motor 155 kW/211 PS und der E-Motor ist mit 60kW/82 PS dabei.
Zusammen beschleunigen sie den C 350 PHEV als Limousine in 5,9 Sekunden auf 100 km/h für den Kombi brauchen sie etwas mehr, hier sind es 6,2 Sekunden. Bei absolut ausreichenden 250 km/h ist Schluss mit dem Vortrieb. Der Hersteller verspricht, dass diese Benzin/Elektro Combo einen rechnerischen Benzinverbrauch von nur 2,1 Liter auf 100 km ergibt.

Deutliche Grenzen sind dem reinen elektrischen Antrieb gesetzt. Wer nur mit Akku fahren will, ist zunächst auf 130 km/h limitiert. Entscheidend ist aber, er muss nach 30 km neu laden. Dafür braucht der C 350, laut Mercedes, 3,5 Stunden.

Es wird deutlich, ein Fahrzeug als Plug-in-Hybrid bezieht seinen Nutzen aus der Kombination der Antriebe. Es ist kein Elektroauto.

Der C350 PHEV – Ein haspisches Gaspedal als Tippgeber

Mercedes will ökonomisches Fahren unterstützen. Der C 350 verfügt über ein haspisches Gaspedal. Über dieses besondere Gaspedal erhält der Fahrer Impulse, welches Beschleunigungsverhalten in der aktuellen Verkehrssituation effizient ist. Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes Informationssystem. Es berechnet vorausschauend, welches ökonomische Fahrverhalten möglich ist. Rollt der Wagen beispielsweise auf eine Ampel zu, bekommt der Fahrer frühzeitig einen Impuls, als dezenten Hinweis, Gas vom Fuß, bitte ausrollen lassen. Stau und Streckenprofil sind weitere Berechnungsgrößen, für die der Fahrer Impulse bekommt, wie das Gaspedal ökonomisch zu benutzen ist.

Entscheidungen bezüglich des dabei unterstützenden Wechselspiels zwischen Benziner und E-Motor, trifft die Bordelektronik beim C 350 natürlich selber.

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