Wer findet, dass ein Mini zwar ganz nett, aber irgendwie nicht luxuriös genug ist, der dürfte sich sehr über das neueste Projekt der englischen Kult-Marke freuen. In Zusammenarbeit mit den Designern von Rolls Royce haben sie den Mini Inspired by Goodwood entworfen und dem Kleinwagen damit eine ordentliche Portion Luxus verpasst.

Die Weltpremiere des Luxus-Minis findet auf der Auto Shanghai 2011 statt, da Mini mit der Sonderedition, die auf 1000 Exemplare limitiert ist, den Chinesen die Stadtflitzer schmackhafter machen will.

Die Außenhaut des Mini Inspired by Goodwood trägt den vielversprechenden Namen Diamond Black metallic. Der Dreitürer kommt mit 17-Zoll großen Leichtmetallfelgen im Vielspeichendesign daher. Die Motorhaube der Studie stammt vom Mini Cooper D, die Front und die Heckschürze wurden beim Mini Cooper S abgekupfert.

Auch das Interieur kann sich sehen lassen. In typischer Rolls-Royce-Manier wurden die Armaturentafel mitsamt der Einfassungen für das Zentralinstrument und den Luftausströmer, die Mittelkonsole, die Teppichoberflächen der Teppiche, die Ledersitze, der Dachhimmel und die Verkleidungen von Türen, Seiten und Karosseriesäulen im Farbton Cornsilk gehalten.

Der Stoff für den Dachhimmel, die Sonnenbleiben und die Fondablage ist edles Cashmere und die Fußmatten wurden aus Lammwolle hergestellt. Die Oberflächen im Innenraum sind in der Holzqualität Walnut Burr gehalten, genau wie bei den großen Rolly-Royce-Wagen auch.

Auch bei der Technik geizt Mini nicht mit Reizen. Der Vierzylinder-Motor mit Twin-Scroll-Turbolader hat einen Hubraum von 1,6 Litern und verfügt über 184 Pferdestärken. Außerdem wird der Motor per Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung angetrieben.

Der Nobel-Mini hat auch ein voll gepacktes Serienausstattungspaket. Xenon-Scheinwerfer, Kurvenlicht, Einparkhilfe, Klimaautomatik, Bordcomputer und ein Audiosystem inklusive Hifi-Lautsprechersystem sind bereits ab Werk eingebaut.