Jeder Autofahrer kennt das Problem der Parkplatzsuche in einer fremden Stadt. Die Einheimischen haben schon ihre festen parkplätze und kennen die Geheimtipps, doch als Autofahrer von außerhalb greift man gerne auf Parkhäuser zurück. Sie liegen meist zentral und bieten mehrere Hundert Parkplätze an. Außerdem bieten Parkhäuser noch viele Annehmlichkeiten wie spezielle Frauenparkplätze oder eine besondere Barrierefreiheit. Stellt man sein Auto in einem Parkhaus ab und zahlt Geld dafür ist es in den meisten Fällen so, dass wenn das Auto dennoch geklaut wird, die Versicherung des Parkhauses haftet. Natürlich gibt es auch viele negative Aspekte eines Parkhauses. So kann z.B. das gesamte Haus zu dunkel oder zu verwinkelt sein.
Der ADAC hat nun einen Test gemacht und 50 Parkhäuser in ganz Deutschland getestet. Das Parkhaus, das in diesem Test am schlechtesten abgeschnitten hat, ist das Parkhaus in Hamburg, Hamburg City-Hof am Klosterwall. Es sei laut Test dunkel, ungepflegt und verwinkelt. Doch das Hamburger Haus ist hier quasi in bester Gesellschaft, denn insgesamt 12 gebäude haben in der Gesamtbewertung ein “mangelhaft” bzw. sogar “sehr mangelhaft” bekommen. Teilweise waren die Parkplätze für moderne Autos zu schmal oder die Auf- und Abfahrten viel zu steil. Nur 13 Parkhäuser bekamen das Urteil “gut” und lediglich 4 bekamen von den Testern das Urteil “sehr gut”. Besonders beeindrucken konnte ein Parkhaus mit speziellen Parkplätzen für Senioren.
In puncto Parkgebühren haben München und Düsseldorf die Nase vorn. Am günstigsten parken kann man in Dresden und Leipzig.
Die schöne Stadt Köln hat laut Testergebnis übrigens die in der Summe die schlechtestn Parkhäuser.

