Ist an dem geliebten Auto etwas kaputt, dann kann dies schnell ins Geld gehen. Autoteile sind teuer und dann kommt oft noch eine hohe Werkstattrechnung hinzu. Daher kann es helfen schon bei der Beschaffung von Ersatzteilen auf den Preis zu achten. Die Reparatur der Teile ist teilweise aus der Mode gekommen. Die Werstätten haben keine Zeit oder keine Lust mehr, einzelne Teile instand zu setzen. Dies ist meist aufwendig, da sie erst ausgebaut und dann eingeschickt werden müssen. Heute im Fokus: Austauschteile! Sie sind günstiger als Originalteile und können das gleiche, bei teilweise gleicher Qualität.

Auto BILD hat an dem Beispiel eines Golf V getestet, wieviel man sparen kann und wie man vorgehen sollte.

Als erstes empfiehlt es sich zu klären, ob meine Werkstatt Ersatzteile einbaut, die von anderen Firmen repariert worden sind. Dann empfiehlt es sich generell einen Festpreis mit der Werkstatt zu vereinbaren. Ein wichtiger Punkt, den man vorab klären sollte, ist die Garantie und die Garantiebedingungen.

Ist zum Beispiel der Anlasser kaputt und der Fehler lautet, dass ein verschlissener Rotor für einen schlappen Anlasser sorgt und ein kaputter Magnetschalter die Ritzel nicht mehr richtig eindrückt. Dann sicht die Reparatur des Anlassers. Hier wird nach einer maschinellen Reinigung und ein Überprüfung des Anlassers, die defekten Bauteile des Anlassers erneuert und nach dem Zusammenbau erneut getestet. Hierbei sind eine Ersparnis von 73% möglich.

Bei einem defekten Turbolader sind es meist Fremdteile, die in das Bauteil eindringen oder eine mangelnde Ölversorgung. Die Ölkohle setzt die Schmierstoffleitung zu oder der Stellmechanismus ist verrußt. Bei der Reparatur wird der Turbolader zerlegt und alte Dichtungen werden entsorgt. Die Gehäuseteile werden in einer Reinigungslauge entfettet. Danach folgen die Sandstrahlen. Dann werden die Teile mit neuen Dichtungen wieder zu einem Turbolader zusammen gesetzt.

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