Es werden oft Scherze über darüber gemacht, dass Leute Diesel in einen Benziner (oder umgekehrt) füllen. Teilweise aus Unachtsamkeit, manchmal aus Unwissenheit und sicherlich manchmal auch aus Boshaftigkeit. Wenn so ein Missgeschickt einmal passiert ist, gilt es schnell zu handeln, denn es drohen fatale Motorschäden.
Hat man Benzin in den Dieseltank kann alleine schon das Anlassen den Motor beschädigen. Dieser Schaden, inklusive Reparatur kostet dann schnell mal ein paar tausend Euro. Wer in solchen Fällen auf die Versicherung hofft, der wird enttäuscht, denn die Versicherung springt in solchen Fällen nicht ein.
Wenn Diesel in den Benzintank gefüllt wurde, dann kann schon bei einem kurzen Anlassen des Motors ein hohes Risiko entstehen. Durch Veränderungen der Schmiereigenschaft durch den Dieselkraftstoff, kann es zu Dauerschäden bei Steuer- und Einspritzteilen kommen. Besonders große Gefahr besteht für Pump-Düse-Triebwerke und Common-Rail-Modelle.
Sollte also einmal der falsche Kraftstoff in im Tank gelandet sein, sollte als erstes der Motor ausgestellt werden, bzw. ausgelassen werden. Nachdem man dann den Tankinhalt geleert hat, muss das gesamte Kraftstoff-System gereinigt werden.
Ist Diesel in dem Benzintank gelandet, dann heißt es ebenfalls Tank entleeren, und die gesamte Kraftstoffanlage gereinigt werden. Diese Art der Fehlbefüllung kommt aber eher selten vor, da die Diesel-Zapfpistole meist nicht in die Einfüllstutzen von Benzinern.
Wenn alle Stricke reißen, und man einen Neuwagen oder einen Gebrauchten braucht, dann keine Sorge,
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