Geht der Airback, ist das ABS und das ESP okay? Das weiß man meistens nicht und muss sich auf die Boardelektronik verlassen. Woran kann man einen Defekt erkennen?
Wenn bei dem starten der Zündung alls Lämpchen bei den Amaturen aufleuchten, ist das schon einmal ein gutes Zeichen. Doch während der Fahrt sollte hier keines der Lämpchen mehr aufleuchten. Doch, was bedeutet es, wenn welches der vielen Lämpchen aufleuchtet?
- Leuchtet das Lämpchen für die Motorregelung, kann es sein, dass die Motorleistung eingeschränkt ist. Wenn das Lämpchen während der Fahrt aufleuchtet, sollte man die Geschwindigkeit unbedingt reduzieren. Es gilt dann akutes Beschleunigen, aber auch die Reduzierung der Geschwindigkeit zu vermeiden. Ruhig bleiben und die nächste Werkstatt aufsuchen.
- Guckt ein gelbes Kärtchen aus dem Gurtschloss, bedeutet das “Achtung, der pyrotechnisch angetriebene Gurtstraffer hat ausgelöst”. Ist die passiert, muss eine Werkstatt meist das gesamte Gurtschloss austauschen. Nicht umsonst ist auf dem Schild ein großes Ausrufezeichen.
- Erlischt das ABS-Lämpchen nicht und leuchtet während der Fahrt, liegt eine Störung im Bremssystem vor. Jedoch kein Grund zur Panik, denn die normale Bremsleistung bleibt erhalten. Ein defektes Steuergerät ist hier meist die Wurzel des Übels.
- Die Leuchte für das ESP-System darf nur dann aufleuchten, wenn das Anti-Schleuderprogramm gerade eingreift. Wenn das Lämpchen immer leuchtet, liegt ein Defekt vor und man sollte den Fehlerspeicher auslesen lassen.
- Ein Airbag hält heutzutage eigentlich ewig. Noch vor 30 Jahren, also zur Zeit der ersten Airbags, bezifferte man die Lebensdauer eines Airbags auf 10 Jahre. Leuchtet die Airbag-Lampe auf, so muss auch hier der Fehlerspeicher ausgelesen werden.
Kauft man einen Gebrauchtwagen, sollte man auch im Sommer die Sitzheizung und auch sonst alle elektronischen Geräte, wie Fensterheber, oder Klimaanlage ausprobieren, denn nur so kann man sicher sein, dass die Elektronik auch funktioniert.

