Wie die Motoren sind alle Getriebe mit einer Ölwanne ausgestattet. Das Öl sorgt für die ständige Schmierung und auch für die Kühlung von Radsätzen, Lagern und Wellen. Getriebeöle werden als konsturktionsgerechte Substanzen bezeichnet. Sie müssen sowohl den technischen Anforderungen, als auch anderen Anforderungen genügen. Andere Anforderungen sind z.B. die Umweltverträglichkeit, weltweite Verfügbarkeit usw.. Bei Getriebeölen spielt u.a. der API-Wert eine Rolle. API steht hier für “American Petrolium Institute”. Wirklich Bedeutung haben heute nur Getriebeöle der Kategorie:

  • GL-3:
    Spiralverzahnte Kegelradgetriebe und Handschaltgetriebe unter mäßig erschwerten Bedingungen hinsichtlich Last und Drehzahl. Öl mit mildwirkenden Verschleißschutzzusätzen.
  • GL-4:
    Gerad – und Stirnverzahnte Getriebe, auch mit leichtem Achsversatz. Getriebeöle nach API GL-4 sind heute typische Vertreter in quereingebauten Transaxle-Getrieben.
  • GL-5:
    Hypoidverzahnte Getriebe (kreuzende Wellen mit großem Achsversatz) in PKW und anderen Fahrzeugen unter schockartiger Belastung bei hoher Drehzahl. Getriebeöle nach API GL-5 werden heute vorzugsweise in Hinterachsdifferentialen eingesetzt.

Textquelle: http://www.atu.de/pages/werkstatt/unsere-werkstatt/oel-lexikon-getriebeoel.html

Das könnte Sie auch interessieren: