Mit dem Countryman erweitert die BMW-Tochter „MINI“ ihr Angebot. Der Mini wächst übersich hinaus und wird in etwa so groß wie ein Golf, bleibt aber mit 4,11m wohl der Kleinste in der SUV-Klasse.

Erst 2001 reanimierte Mini den Cityflitzer und das Auto wurde quasi über Nacht zum Lifestlye-Objekt. BMW hatte damit eine neue Goldgrube entdeckt, die nun wohl gnadenlos ausgeschöpft werden soll. Doch bietet der Mini Countryman einige Vorteile, denn war es in den vorgänger Modellen auf der Rückbank noch zu eng und passte in den Kofferraum nichts rein, so bietet der Countryman auf der zweigeteilten Rückbank genügend Platz. In den Kofferraum des viertürigen City-Offroader passt locker alles, was man für einen Wochenendausflug braucht, 350 Liter fasst der Kofferraum.

Der Countryman kommt mit einer Start-Stopp-Automatik sowie weiteren Spritspar-Technologien daher und bringt in der Version Cooper S ordentliche 184 PS auf die Straße. Der Verbauch liegt bei 6,1Liter. Gegen Aufpreis ist eine Allradvariante erhältlich. Was man in dem urbanen Einsatzgebiet wohl eher nicht brauchen wird, aber es ist doch immer schön zu wissen, dass man könnte, wenn man wollte!

Ein Kritikpunkt, den SUV-Fans an dem Mini Countryman haben könnten, wäre die für einen SUV doch eher geringe Bodenfreiheit von gerade einmal 14,9cm. Im Vergleich, der X1 von BMW hat 19,4cm Bodenfreiheit ist dagegen aber sogar noch in der gesamten Höhe um 1cm niedriger.