So geht’s: Es ist wichtig, den Motor vorher warm zu fahren. Dies sollte man tun, damit das Öl schön dünnflüssig ist. Ist der Motor warmgefahren, löst man die Ölablasschraube an der Ölwanne. Es empfiehlt sich, das Öl ruhig lange ablaufen zu lassen, denn der gemeine Dreck kommt meist erst mit den letzten Tropfen. Jetzt muss der Ölfilter lösen. Entweder besorgt man sich einen Ölfilterschlüssel oder man zersticht die Filterpatrone mit einem Schraubendreher, was ihn auch löst.

Nachdem auch der letzte Rest Öl abgelaufen ist, wird die Ölwanne wieder verschlossen. Hierbei ist darauf zu achten, dass man den Dichtring am Ölfilter erneuert. Jetzt dreht man die neue Filterpatrone fest, bestreicht den Gummiring an der Patrone aber mit neuem Öl vorher. Auch hier ist ein Ölfilterschlüssel hilfreich, denn dass sich die Filterpatrone während der Fahrt verabschiedet, ist ja eher ungewollt. Jetzt darf das frische Öl rein. es sollte langsam eingefüllt werden. Zwischendurch immer mal wieder mit dem Peilstab kontrollieren. Zu viel sollte nämlich nicht reingefüllt werden. In der Bedienungsanleitung ds Autos müsste drinstehen, wieviel Öl nach einem Ölwechsel inkl. Filterwechsel reingehört.

Ist am Öl-Peilstab die Max-Markierung erreicht, startet man den Motor. Der Motor kann für ein bis zwei Sekunden etwas rattern und klappern. Dies ist normal, denn schliesslich dauert es etwas, bis das Öl wieder überall da ist, wo es gebraucht wird. Dabei kein Gas geben! Man sollte den Motor einen Augenblick laufen, denn jetzt wird das Öl auch wieder durch die Filterpatrone gepumpt. Nun schaltet man den Motor wieder aus und wartet einen Augenblick, bis das Öl zurück in die Wanne geflossen ist. Durch ein erneutes Checken des Peilstabes wird man feststellen, dass der Ölstand niedriger ist, als direkt nach der Befüllung. Nun ergänzt man wieder den Ölstand und kontrolliert nochmal alles auf Dichtigkeit.

Wichtig ist: Zum Auffangen des Altöls gibt es ganz praktische Auffangwannen im Zubehör, die gleichzeitig als Kanister für das Altöl dienen. Aufpassen, das nichts daneben geht. Jeder Tropfen kann das Grundwasser gefährden.

Generell sollte man für sich selbst folgendes überlegen: Wenn man das Öl, den Filterschlüssel und die Auffangwanne zusammen rechnet, kann man für das Geld auch einen Ölwechsel in der Werkstatt machen lassen. Vorteil: Die eigenen Hände bleiben sauber und das Altöl wird fachgerecht entsorgt.

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