Es gibt unterschiedliche Reifenarten, je nach Einsatzzweck. Daher sollte man beim Kauf u.a. darauf achten, für welchen Zweck man die Reifen benötigt. Hier ein kleiner Überblick über die bestehenden Einsatzzwecke:

  • Sommerreifen

Sommerreifen sind, wie es der Name schon vermuten lässt für Straßenverhältnisse ohne Schnee ausgelegt. Sie bestehen aus einer Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich werden. Sie lassen auch bei hohen Temperaturen hohe Geschwindigkeiten zu und versprechen eine geringe Abnutzung.

  • Winterreifen

Winterreifen sind Reifentypen für winterliche Straßenverhälnisse. Sie verfügen im Gegensatz zu den Sommerreifen über eine kälteresistente Gummimischung. Ihre Gummimischung verhärtet bei niedrigeren Temperaturen weniger und gewährleisten damit eine bessere Verzahnung, sowie eine bessere Kraftübertragung mit dem Untergrund ermöglicht. In Deutschland müssen Winterreifen mit “M&S” gekennzeichnet werden. “M&S” steht für “Mud & Snow” bzw. “Matsch & Schnee”.

  • Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen werden auch Allwetterreifen genannt. Sie können sowohl im Sommer, als auch im Winter eingesetzt werden. Dies hat vor allem den Vorteil für den Halter des Autos, dass er sich die Kosten für einen Satz Reifen spart. Allerdings ist dieser Reifentyp nicht mit wirklichen Winter- bzw. Sommerreifen zu vergleichen. So bieten Sie z.B. nicht den Halt im Winter, der notwendig sein kann und können im Sommer einen höheren Abrieb haben, was evtl. einen höheren Kraftstoffverbrauch zur Folge haben kann.

  • Geländereifen

Diese Reifengruppe wird, wie auch hier der Name schon verrät, vorallem bei Geländewagen eingesetzt. Die Reifen haben ein wesentlich groberes Profil. Die Lauffläche ist besonders gut für unbefestigtes Gelände geeignet.

Außerdem gibt es noch LKW-Reifen und Reifen mit sog. “Notlaufeigenschaften”, in Fachkreisen auch “Run-Flat-Reifen” genannt. Dies sind Reifen, die es dem Fahrer bei einer Reifen-Panne ermöglichen, mit einer verminderten Geschwindigkeit von 80 km/h noch bis zu 300 Kilometer zu fahren. Die Notlaufeigenschaft wird durch verstärkte Seitenwände oder einem Stützring auf der Flege ermöglicht. Diese verhindern ein Abplatten des Reifens. Der Fahrer hat weiterhin eine ausreichende Übertragung von Lenk-, Brems- und Antriebskräften.

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