Dieser Winter war einigerorts wirklich hart. Die Kälte, der Frost und zusätzlich noch die schweren Räumfahrzeuge im Dauereinsatz haben den Straßen in Deutschland ordentlich zugesetzt. Wenn nun bald das ganze Eis abtaut wird das ganze Ausmaß der Schäden sichtbar. Schlaglöcher und Risse werden die Folgen sein. Der Straßendienst wird mit dem Stopfen gar nicht mehr nach kommen. Schlechte Straßen beanspruchen die Stoßdämpfer um einiges mehr, als sie ohnehin schon beansprucht werden. Sind die Stoßdämpfer beschädigt, dann kommt es zu einer Beinträchtigung der Verkehrsicherheit des Autos. Defekte Stoßdämpfer beeinträchtigen auch das Handling eines Autos, so kann es sein, dass die elektronischen Fahrkomponenten wie ESP, ABS oder ASR nicht richtig greifen können. Daher sollten die Stoßdämpfer rechtzeitig kontrolliert werden.

Interessante Zahlen: Bei einer Lebensdauer von 14.000 Kilometern bewegt sich ein Stoßdämpfer rund 7 Millionen mal auf und ab.

Doch nicht nur den Stoßdämpfern setzen die schlechten Straßen nach dem Winter zu. Auch die Reifen haben zu leiden, denn sie müssen die Schlaglöcher ausgleichen und knallen, teilweise mit hoher Geschwindigkeit gegen die Kanten eines Schlagloches.

An Stellen, an denen viel Split gestreut wurde, kann es sein, dass dieser Split durch voraus fahrende Autos aufgewirbelt wird und dadurch kleine Schäden am Lack anrichten können.

Man kann also nur hoffen, dass die Deutschen Straßen rechtzeitig wieder fit gemacht werden.