Tag: Motor

Der neue Beetle von VW

Der neue Beetle von VW wurde gerade einmal vor zwei Wochen der Öffentlichkeit präsentiert und ich hatte jetzt schon das Glück einmal Probe sitzen zu dürfen. Im Rahmen der Automobil 2011 hat Volkswagen im Hamburger Kongresszentrum seine neuesten Modelle vorgestellt und die neueste Ausgabe des Beetle durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Man merkt direkt, dass der neue Beetle mit seinem Vorgänger, dem „New Beetle“ nicht mehr viel gemeinsam hat. Er soll eher an den ursprünglichen Käfer erinnern, der als Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder steht. VW hat seinen Designern die Aufgabe gegeben, ein neues Original zu schaffen, das dynamischer ist und optisch dem Ur-Käfer ähnelt. Das ist in jedem Fall gelungen. Der Wagen ist flacher und breiter als der New Beetle, die Motorhaube ist länger und die Frontscheibe weiter hinten angesetzt. Auch die Maße entsprechen eher denen des Käfers aus den 1950er Jahren als denen des New Beetle von 1997. Die 2011er Version ist um 84mm breiter, 12mm niedriger und 152mm länger, was zu den Maßen 1,808 m Breite, 1,486m Höhe und 4,278m Länge führt.

Einige Gemeinsamkeiten mit dem New Beetle bleiben dennoch erhalten. So gibt es auch beim neuesten Beetle die typischen, runden, Scheinwerfer und auch die breiten Seitenschweller und die ausgestellten Kotflügel bleiben erhalten. Neu ist der Spoiler, den man unter der Heckscheibe findet. Auch im Innenraum gibt es einige Veränderungen. So ist zum Beispiel die kultige Blumenvase verschwunden. Das Interieur ist allgemein sehr schick und modern gehalten.

Das im CCH ausgestellte Modell war innen komplett schwarz gestaltet, mit hochglänzenden Details am Armaturenbrett. Die Sitze sind zwar sportlich, aber dennoch bequem und in Schwarz mit anthrazitfarbenen Applikationen gestaltet. Auch die Sonnenblenden sind in  anthrazit gestaltet. Der intelligente Rückspiegel dunkelt automatisch ab, wenn die Lichter des Hintermanns zu stark blenden. Diese Funktion kann allerdings auch abgeschaltet werden.

Der Beetle wird vermutlich ab Oktober 2011 bei den Volkswagen-Händlern stehen. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt, genau wie die Preise. Was wohl schon bekannt ist, sind die verschiedenen Motorvarianten. Der schwächste Motor wird 105 PS bekommen, der stärkste 200 PS. Insgesamt wird es fünf verschiedene Motoren geben, nämlich zwei Diesel und drei Benziner. Der Beetle wird über die Vorderachse angetrieben und soll sechs Gänge bekommen. Außerdem soll im Sommer 2012 auch eine Cabrio-Version mit faltbarem Stoffdach auf den Markt kommen.

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Indirekte Ladeluftkühler

Automobilzulieferer Behr Hella Service bietet nun auch indirekte Ladeluftkühler an. Durch das neue System wird der Kraftstoffverbrauch, Stickoxide und CO2-Werte reduziert. Was dieses System zu einem wichtigen Mitspieler bei der Einhaltung der Euro-5-Norm für PKW und Nutzfahrzeuge. Für Nutzfahrzeuge ist es ebenfalls wichtig für die Einhaltung der künftigen Euro-6-Norm.

Das System funktioniert so, dass die Ladeluftkühlung die Luftdichte im Zylinder erhöht und im selben Schritt die Verbrennungstemperatur gesenkt wird. Der indirekte Ladeluftkühler kühlt nicht wie bisher üblich mit Luft, sondern mit einem Kühlmittel. Die Abwärme der Ladeluft wird zuerst auf das Kühlmittel übertragen und erst danach in einen Niedertemperatur-Kühlmittelkühler an die Umgebungsluft abgeführt. Die optimierte Ladeluft-Abkühlung senkt die Stickoxid-Emission, die bei der Verbrennung entsteht deutlich. Hinzu kommt, dass die Betriebstemperatur des Motors durch eine angepasste Temperatur der Ansaugluft optimal angepasst wird. Die Leitsung des Motors wird durch den höheren Luftladedruck, die höhere Luftdichte und die sinkende Ansaugtemperatur gesteigert. Dies führt zum so genannten „Down-Sizing“ des Motors und damit zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs bzw. zu einer verringerten Emission.

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Das Motorsteuergerät

Das Motorsteuergerät oder kurz Steuergerät ist für die Werkstatt ein wichtiges Instrument zur Messwertauslese und Fehlerauslese, außerdem kann über das Steuergerät eine eventuelle Neuprogrammierung vorgenommen und die Aktuatoren bedient werden.

Das Motorsteuergerät ist ein digitales Steuergerät. Es soll alle Informationen der Sensoren aufnehmen, verarbeiten und entsprechende Signale an die Aktuatoren senden. Es verfügt auch über die Fähigkeit, mit anderen Steuergeräten zu sprechen. Dies tut das Steuergerät über einen CAN-Bus. Messwerte können gespeichert werden und mit eingespeicherten Daten vergleichen. Wird ein Fehler festgestellt, wird er gespeichert und ein Notlaufprogramm gestartet.

Generell unterscheiden sich die moderenen digitalen Steuergeräte nicht von den bekannten PCs. Da sich das Steuergerät auf die Suche, den Vergleich und die Ausgabe von Daten beschränken kann, ist es in manchen Fällen sogar schneller.

Ist das Steuergerät kaputt, wird die Reparatur bzw. der Austausch kostspielig aber notwendig, denn ohne Steuergerät geht bei einem Auto gar nichts mehr.

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Autoteilkunde: Die Zylinderkopfdichtung

Es ist eines der wichtigsten Bauteile im Verbrennungsmotor, die Zylinderkopfdichtung. Doch wo sitzt sie genau und wofür ist sie da? Das soll nun in diesem Beitrag erörtert werden.

Eine Zylinderkopfdichtung ist heutzutage ein sehr komplexes Autoteil, das sowohl thermisch, als auch mechanisch höchsten Ansprüchen gerecht werden muss. Sie besteht aus einem Trägerblech oder einem Metallgitter, welches in eine hitzebeständige Masse aus Kunststoff eingebettet ist. Sie hat eine Oberfläche, die anti-haftbeschichtet ist und Aussparungen für die Brennräume.

Ihre Aufgabe ist es kurz gesagt, zwischen dem Motorblock und dem Zylinderkopf für die Abdichtung von Brennraumgas und dem Kühlmittel. Brennraumgas ist meistens Öl und als Kühlmittel wird Wasser genutzt, zumindest bei wassergekühlten Motoren. Die Zylinderkopfdichtung ist hoch zwischen dem Zylinderkopf und dem Kurbelgehäuse (Motorblock) verspannt, was die Zylinderkopfdichtung zu einem wichtigen Bestandteil der Kraftübertragung zwischen dem Zylinderkopf und dem Motorblock macht. Sie ist die höchst belasteste Dichtung eines Motors.

Der häufigste Motorschaden ist auf einen Defekt an der Zylinderkopfdichtung zurück zu führen. Dies kann sich wie folgt auswirken:

  • Wenn Verbrennungsgase in den Kühlwasserraum gelangen, tritt Dampf am Überdruckventil des Ausgleichsbehälters aus. Die Kühlleistung des Kühlwasser wird aufgrund des hohen Gasgehalts gemindert. Ein Stau der Verbrennungsgase im Kühler reduzieren die Kühlleistung weiter, eine Überhitzung ist oftmals die Folge.
  • Motoröl tritt in das Kühlwasser über und es kommt zu braunen Ablagerungen im Wasserkreislauf, kleine Kühlwasserkanäle können verstopfen.
  • Wenn Kühlwasser in den Verbrennungsraum gelangt, sind weißer Dampf und eine erhöhte Korrosion im Brennraum und Abgastrakt die Folge. Tritt dieser Defekt in großem Ausmaß auf, kann es in dem Brennraum zu einem Wasserschlag kommen.
  • Dringt Kühlwasser in den Schmierölkreislauf, verschlechtert dies die Schmierfähigkeit des Motoröls und es besteht die Gefahr eines Lagerschadens.
  • Gelangen Verbrennungsgase an die Umgebungsluft, kann es zu Rauchentwicklung und der akuten Gefahr eines Motorbrandes kommen. Außerdem können giftige Abgase durch die Innenraumbelüftung in die Fahrgastzelle gelangen.

Bildquelle: wikipedia.de

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Was muss man bei einer Motorwäsche beachten?

Ein sauberes Auto ist immer eine tolle Sache und erfreut nicht nur den Besitzer, sondern auch alle die es zu sehen bekommen. Dau gehört natürlich ein gepflegtes Äußeres, aber auch ein von Zeit zu Zeit gefplegtes Inneres, neen dem Innenraum bedarf auch der Motor ab und zu einer Reinigung. Man spricht dann von einer Motorwäsche.

Doch es ist nicht überall erlaubt, eine Motorwäsche durchzuführen. Man sollte bei seiner Waschanlage oder Tankstelle einmal nachfragen, ob eine Motorwäsche dort möglich ist. Eine Waschanlage braucht zwar auch Ölabscheider, aber es wird nicht von jeder Anlage gestattet, dort eine Motorwäsche durchzuführen. (continue reading…)

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Diesel im Benzintank, falsch getankt, was tun?

Es werden oft Scherze über darüber gemacht, dass Leute Diesel in einen Benziner (oder umgekehrt) füllen. Teilweise aus Unachtsamkeit, manchmal aus Unwissenheit und sicherlich manchmal auch aus Boshaftigkeit. Wenn so ein Missgeschickt einmal passiert ist, gilt es schnell zu handeln, denn es drohen fatale Motorschäden.

Hat man Benzin in den Dieseltank kann alleine schon das Anlassen den Motor beschädigen. Dieser Schaden, inklusive Reparatur kostet dann schnell mal ein paar tausend Euro. Wer in solchen Fällen auf die Versicherung hofft, der wird enttäuscht, denn die Versicherung springt in solchen Fällen nicht ein. (continue reading…)

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Wie funktioniert der Kompressor?

Vereinfacht ausgedrückt, presst ein Kompressor Luft in den Motor. Er presst mehr Luft hinein, als der Motor eigenständig ansaugen könnte, des ist auch der Grund, weshalb der Kompressormotor mehr Leistung bringt als der Saugmotor…weil mehr Luft (+ mehr Benzin) = mehr Leistung –> einfache Gleichung! 😉
Der Kompressor an sich ist simpel beschrieben ein Gebläse, das mit der Ansaugbrücke verbunden ist und daher Luft in die Ansaugkanäle „schaufelt“. (continue reading…)

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